13.9.04

L'Attentat - Bürgerkrieg

kriegt der bürger bürgerkrieg

L'Attentat aus Leipzig haben das Album, das bezeichnenderweise »Made In GDR« hieß, inna DDR im Übungsraum aufgenommen. die Tapes wurden dann innen Westen geschmuggelt und hier 1987 rausgebracht. Laut Cover sind se dann inne BRD gesiedelt. Was ist aus den Leuten von L'Attentat eigentlich geworden, weiß das wer? Ach, und wer auf kranke Versionen von »Anner Nordseeküste« steht, wird hier fündig.

3 Comments:

Blogger olle said...

Ich dachte immer der Sänger von L'Attentat wär son Stasi-MA gewesen. Hab da mal irgendwo was drüber gelesen.....

13 September, 2004 18:48  
Blogger Jakob Morenga said...

Ja, hast wohl recht. Hab grad nen bisschen gegoogelt, und diese Seite gefunden: Wolfgang Sterneck: Gegenkulturelle Musik in der DDR»Der Staatssicherheit gelang es jedoch auch Leitfiguren des musikalischen und literarischen Undergrounds der achtziger Jahre wie Imad Abdul-Majid [der L'Attentat-Sänger] und Sascha Anderson als inoffizielle Mitarbeiter zu gewinnen. Paradoxer Weise standen beide für oppositionelle Bewegungen und Projekte, die sie zum Teil selbst hinsichtlich einer grundlegend systemkritischen Haltung maßgeblich beeinflußten. Gleichzeitig informierten sie die Stasi über einzelne Personen und Abläufe, um daraus persönliche Vorteile, im Falle von Abdul-Majid die Möglichkeit einer Ausreise, ziehen zu können. Unabhängig von der Frage nach persönlicher Verantwortung wird an diesen Personen die schizophrene Widersprüchlichkeit deutlich, die weite Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in der DDR bis tief in oppositionelle Kreise charakterisierte.«

Nach dem das raus kam, dürfte L'Attentat wohl keine Zukunft mehr gehabt haben -- ebensowenig wie Sascha Arschloch nach Biermanns Outing.

13 September, 2004 20:48  
Anonymous Anonym said...

Hallo!Ich bin Perry und war von 1984-186 Sänger von L`Attentat.Imad war nur ersatzweise und vor meiner Zeit vorrübergehend Sänger unserer Band,als "Stracke" (mein Vorgänger) verhaftet wurde.Von seinen damailigen inoffiziellen Tätigkeit als Spitzel,habe ich erst 2002 von eienm guten Bekannten "lieber Gruss an Speiche" erfahren.Es wäre ungerecht ,uns als Band generell dafür zu verurteilen,dass wir Spitzeldienste geleistet hätten.Das ist nicht der Fall und viele von uns sind heute noch patriotisch!!!
Was aus und geworden ist,kann ich nicht für alle sprechen,aber ich selbst lebe in Berlin und bin in der Filmbranche tärig.Einige haben sich an mich erinnert!(danke dafür...)
Auch wenn wir nicht mehr den Punk nach außen hin tragen,aber im inneren werden wir es ewig sein und es waren früher echt geiel Zeiten!
Grüße aus Berlin
Perry ehemals L´Attentat aus Leipzig

(Leipzig in Trümmern)

04 April, 2009 22:19  

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